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Friendsurance expandiert nach Australien

05.09.2017 – tim_kunde_perry_abbott_friendsuranceFriendsurance expandiert mit seinem Geschäft nach Australien. Nach eigenen Angaben launcht das Insurtech mit der “Cashback Bike Insurance” seine erste Peer-to-Peer-Versicherungslösung außerhalb Deutschlands. Damit will der Versicherer künftig eine Fahrrad-Versicherung mit Beitragsrückzahlung bei Schadensfreiheit auf dem fünften Kontinent anbieten. Die Deckung übernehme NWC Insurance, das eine Coverholder-Zulassung von Lloyd’s besitzt.

Dafür vergibt Friendsurance nach eigenen Angaben die marktgebundenen Rechte an ihrem Peer-to-Peer-Versicherungsmodell an Friendsurance Australia. Dabei handele es sich um eine eigene Gesellschaft mit einer Lizenz der Australian Financial Services (AFS) für den australischen Markt.

“In Deutschland haben wir bereits weit über 100.000 Kunden, aber das ist erst der Anfang. Friendsurance war von Beginn an als internationales Unternehmen geplant”, kommentiert Tim Kunde, Geschäftsführer von Friendsurance Deutschland, den Schritt nach Australien.

“Unser erster Expansionsmarkt ist Australien, wo einer unserer wichtigsten Investoren Ellerston Ventures sitzt. Was den Innovationsbedarf angeht, ist der australische Markt dem deutschen nicht unähnlich – wir sind überzeugt, dass unser P2P-Versicherungsmodell dort sehr gut ankommen wird, weil es Versicherungen für Kunden deutlich günstiger und fairerer macht”, ergänzt der Mitbegründer von Friendsurance.

“Ein komplett neues Peer-to-Peer-Versicherungsmodell mit Rückzahlungsoption nach Australien zu bringen, war kein leichter Weg. Aber auch ein Weg, bei dem wir überzeugt sind, dass die Kunden ihn lieben werden”, erläutert Perry Abbott, CEO und Managing Director von Friendsurance Australia. “Wir wollten eine Fahrradversicherung kreieren, die die einzigartige Rückzahlungsoption von Friendsurance bietet und gleichzeitig wie eine umfassende Kfz-Versicherung fungiert – nur eben für Fahrräder.”

Laut einer Studie dies Schweizer Finanzdienstleisters UBS spielen Insurtechs auch auf dem asiatischen Markt eine zunehmend entscheidende Rolle. So rechnet das Unternehmen bis 2025 mit Kosteneinsparungen bis zu 300 Mrd. US-Dollar bei gleichzeitigen Gewinnsteigerungen von bis zu 55 Mrd. US-Dollar.

Allerdings rechnet UBS auch damit, dass mittelfristig etwa 1,5 Millionen Arbeitsplätze in der asiatischen Versicherungsbranche durch die neuen technologische Anwendungen überflüssig werden – insbesondere im operativen und administrativen Bereich. (vwh/td)

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