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Ergo, Generali und WGV für Versicherungskäse nominiert

11.04.2018 – Kaese_w.r.wagner_pixelio.de.Ein Preis, den keiner will. Der Bund der Versicherten vergibt auch in diesem Jahr wieder den Versicherungskäse für aus seiner Sicht nicht gelungene Versicherungsprodukte. Die drei Nominierten sind die Ergo, die Generali und die Württembergische Gemeinde-Versicherung. Es ist nicht anzunehmen, dass sich die Ernannten freuen.

Die Kriterien für den Preis sind “mangelnde Transparenz, lückenhafte und nicht nachvollziehbare Leistungen, zu hohe Beiträge oder zweifelhafter Nutzen.” Diese drei Produkte haben diese Kriterien laut BdV erfüllt.

  • “Ergo SmartHome Schutzbrief” – der Jury, bestehend aus Verbraucherschützern und Experten, ist es “völlig rätselhaft”, was der Sinn dieser Versicherung sein soll.
  • “Generali Vitality BU-Tarif SBUV 17″ – die BU verbinde eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einem Gesundheitsprogramm. Die Herausgabe von sensiblen Gesundheitsdaten für einen “minimalen, kaum quantifizierbaren Rabatt” sei datenschutzrechtlich und aus Sicherheitsgründen bedenklich.
  • Schülerversicherung – ein Produkt der Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. und der BGV-Badische Versicherung AG. Die Versicherung sei klein und unsinnig und würde ohne Beratung über die Lehrer vertrieben, lautet die Kritik.

Der Preis im Rahmen der jährlichen Wissenschaftstagung des BdV am 12. und 13. April 2018 in Berlin vergeben, im letzten Jahr gewann der Ideal Krebs Airbag den Preis.

Die Jury für den Versicherungskäse besteht aus Kerstin Becker-Eiselen (Verbraucherzentrale Hamburg), Edda Castelló (Expertin), Lars Gatschke (Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.), Peter Schütt (Versicherungsberater) und Barbara Sternberger-Frey (Redaktionsbüro Sternberger-Frey). (vwh/mv)

Bild: Käse (Quelle: w.r.wagner / www.pixelio.de / PIXELIO)

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