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Deutsche Bank erwartet Kursfeuerwerk an den Börsen

23.11.2017 – Deutsche_Bank_logo - quelle Deutsche BankDie gute Konjunktur sowie positive Bilanzen in den Unternehmen dürften auch im kommenden Jahr die Aktienmärkte weiter beflügeln. Davon geht die Deutsche Bank in ihrem aktuellen Kapitalmarktausblick für 2018 aus. So könnte allein der Dax bis Ende des kommenden Jahres bis auf 14.100 Punkte steigen, so die Prognose. Zudem geht Deutschlands größtes Geldhaus von einem spürbaren Wirtschaftswachstum aus.

So dürfte der anhaltende Aufschwung am Arbeitsmarkt bei den kommenden Tarifverhandlungen zu höheren Lohnabschlüssen führen, prognostizieren die Ökonomen der Deutschen Bank. “Wir gehen davon aus, dass sich dies in einer höheren Inflationsrate niederschlagen wird, die sich Ende 2018 der Zwei-Prozent-Marke annähern könnte”, konstatiert Stefan Schneider, Chefökonom für Deutschland bei Deutsche Bank Research.

Auch für die Eurozone sieht das Kreditinstitut aktuell keine dunklen Wolken am Konjunkturhimmel aufziehen. Trotz der Unsicherheit über die Fortschritte der laufenden Brexit-Verhandlungen sowie über das Ergebnis der anstehenden italienischen Parlamentswahl im Frühjahr rechnen die Experten der Bank für das kommende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von soliden zwei Prozent. Die sollte die Europäische Zentralbank (EZB) nach Ansicht der Deutschen Bank dazu veranlassen, ihr Anleiheankaufprogramm bis Ende 2018 auslaufen zu lassen. “Wir halten EZB-Leitzinserhöhungen Mitte 2019 für möglich”, sagte Stephan.

Global rechnen die Ökonomen der Deutschen Bank auch im kommenden Jahr mit einem robusten Aufschwung. “Gestützt wird dieser Trend vor allem durch einen spürbaren Anstieg des lange Zeit schwächelnden Welthandels. Insgesamt dürfte das Weltwirtschaftswachstum gemessen am Bruttoinlandsprodukt 2018 mit knapp vier Prozent ähnlich hoch ausfallen wie in diesem Jahr”, prognostiziert Schneider. Geopolitische Risiken und eine stärkere Inflationsentwicklung könnten den Aufschwung allerdings bremsen, so der Ökonom weiter.

Einen besonderen Fokus legen die Ökonomen der Deutschen Bank zudem auf den Immobilienmarkt. So scheinen die Märkte für Wohnimmobilien in den Ballungszentren angesichts der zunehmenden Urbanisierung für Anleger weiterhin interessant. “Das gilt auch für Deutschland, wo das Angebot in vielen großen Städten mit dem Nachfragewachstum nicht mithalten kann – es wird schlicht zu wenig gebaut”, konstatiert Schneider. Zudem könnten Büroflächen in den globalen Metropolregionen vom zunehmenden Stellenwert des Dienstleistungssektors profitieren, heißt es bei der Deutschen Bank weiter. (vwh/td)

Bildquelle: Deutsche Bank

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