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CRM-Software für Makler: Worauf kommt es an?

15.02.2018 – feline_heck_crmDigitales Kontaktmanagement ist nicht nur in den Zentralen großer Versicherungen alltäglich – auch immer mehr Versicherungsmakler setzen auf CRM-Software. Die Anforderungen von kleinen Agenturen und Selbstständigen sind jedoch andere als die der Konzerne. Eine Chance bieten Cloud-Lösungen. “Customer Relationship Management”, kurz CRM -Systeme, sind für große Versicherungsunternehmen längst Standard.

Auch für selbstständige Makler oder Agenturen sind diese Systeme ein wichtiges Thema, denn das Datenchaos aus E-Mails, Excel-Listen und Visitenkarten kostet täglich Zeit und Nerven. Darüber hinaus hängt der Geschäftserfolg eines Versicherungsmaklers entscheidend davon ab, eine persönliche Beziehung zum Kunden aufzubauen – denn Versicherungen sind Vertrauenssache. Im Vertrieb ist deshalb nur erfolgreich, wer diesen gut organisiert und strukturiert angeht. Seit ein paar Jahren entwickeln sich auf dem Markt schlanke CRM-Systeme speziell für diese Anforderungen. Um im Anbieter-Dschungel die Übersicht zu behalten, hilft ein Check dieser fünf Kriterien:

1. Online-Software oder lokale Installation

Man unterscheidet bei CRM-Systemen zwischen lokal installierter On-Premise- und online betriebener Cloud-Software. Insbesondere für einzelne Versicherungsmakler und kleine Teams bietet die Cloud viele Vorteile. Diese CRM-Lösungen werden meist vollständig über das Web bereitgestellt, gewartet und zu einem kleinen Preis monatlich gemietet. Das erspart hohe Anfangsinvestitionen, bevor sich die Software überhaupt bewährt hat. mit einem gewöhnlichen Web-Browser sind Sie sofort startklar. Wählen Sie einen Anbieter, der dabei bewusst auf eine Speicherung der Kundendaten in deutschen oder europäischen Rechenzentren setzt, gehen Sie auch in puncto Bundesdatenschutzgesetz auf Nummer sicher.

2. Einfache Bedienbarkeit

Je einfacher eine Software zu bedienen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Alltag genutzt wird, und desto besser ist die Datenqualität. Komplizierte Funktionen und verschachtelte Menüs werden im Tagesgeschäft kaum genutzt und verleiten dazu, Inhalte zu übersehen oder doppelt zu pflegen.

3. Aktuelle Anforderungen

Konzentrieren Sie sich bei der Auswahl auf die Funktionen, die Sie wirklich brauchen, nicht auf Eventualitäten. Dabei gilt: Viel hilft nicht immer viel. Eine schnelle Filterfunktion, eine übersichtliche Kontakthistorie und gegenseitige Wiedervorlagen sind im Tagesgeschäft weit wichtiger als Analytik und Big Data.

4. Günstig im Preis, flexibel im Vertrag

In der Regel zahlt man bei Cloud-Software eine monatliche Nutzungsgebühr, wobei sich die Höhe von Anbieter zu Anbieter stark unterscheidet. Meistens gibt es verschiedene Pakete und Preise, die sich nach Teamgröße und individuellen Anforderungen richten. Achten Sie darauf, dass Sie leicht zwischen diesen Paketen wechseln können und nicht in einem starren 24-Monats-Vertrag landen. Einige Tools bieten neben unverbindlichen Testphasen auch dauerhaft kostenlose Tarife mit Volumen- oder Funktionsbeschränkung an – testen Sie es einfach aus.

5. Kundenhistorie im Fokus

Die Versicherungsbranche ist ein “People´s Business” und eine gute Kundenbeziehung der Schlüssel zum Erfolg. Das CRM-System sollte deshalb die Kundenhistorie in den Fokus stellen, damit Sie alle wichtigen Daten auf einen Blick vor sich haben, um Ihre Kunden individuell und bestmöglich betreuen zu können. Insbesondere für Vertriebsmitarbeiter, die häufig unterwegs sind, ist das in Kombination mit einer Cloud-Software sehr wichtig. Auf dem Smartphone kurz vor dem Kundentermin noch einmal nachlesen, was zuletzt mit dem Kunden vereinbart wurde? Kein Problem.

Fazit

Vor allem für Versicherungsmakler oder kleine Versicherungsagenturen lohnt es, sich mit den “neuen Kleinen”, oftmals webbasierten CRM-Lösungen zu beschäftigen. So kann man durch einen gut organisierten Vertrieb professionellen Service bieten und seine größte Stärke ausspielen – den persönlichen Kontakt zum Kunden.

Autorin: Feline Heck, Marketing-Expertin bei CentralStationCRM in Köln. (Quelle: privat)

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