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Coface prophezeit Wirtschaftswachstum für Mittel- und Osteuropa

18.10.2017 – Der Arbeitsmarkt in Mittel- und Osteuropa entwickelt sich derzeit äußerst positiv. So verzeichnet der Kreditversicherer Coface bei den Top-500-Unternehmen in Mittel- und Osteuropa zwar steigende Beschäftigungszahlen. Gleichzeitig gehen Umsätze und Gewinne jedoch zurück. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “CEE-Top-500″. Maßgeblicher Impuls für die Entwicklung sind “steigende Löhne, eine niedrige Inflation und eine verbesserte Konsumentenstimmung”, betont Katarzyna Kompowska, Regional CEO für MOE.

“Die Region verzeichnet rückläufige Unternehmensinsolvenzen von 14 Prozent 2015 und sechs Prozent 2016. Darüber hinaus beobachten wir eine verbesserte Situation auf den Arbeitsmärkten, die zu den niedrigsten Arbeitslosenquoten seit Beginn der Aufzeichnungen führte”, ergänzt die künftige Nordeuropachefin von Coface. Demnach stieg das Wirtschaftswachstum in der Region laut Kreditversicherer nach dem stärksten Aufschwung im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent (2015: 3,5 Prozent).

So verbuchten die 500-Topunternehmen der Region im vergangenen Jahr Umsätze von rund 580 Mrd. Euro und damit ein leichtes Minus von 0,6 Prozent. Die Nettogewinne sanken hingegen um um 3,1 Prozent auf 26,3 Mrd. Euro. Gleichzeitig stieg die Zahl der Beschäftigten um 3,9 Prozent auf 2,24 Millionen Beschäftigte. Laut Coface-Studie sank die Arbeitslosenquote in den untersuchten Ländern um durchschnittlich zehn Prozent. Den stärksten Rückgang verzeichnete dabei Ungarn mit einem Minus von 25 Prozent auf 5,1 Prozent, gefolgt von Tschechien mit einem Rückgang von 21,6 Prozent auf vier Prozent.

Für 2017 und das kommende Jahr prognostiziert der Kreditversicherer weiterhin positive Aussichten.”Coface prognostiziert eine durchschnittliche Wachstumsrate in Mittel- und Osteuropa von 3,4 Prozent 2017 und 3,3 Prozent 2018. Angetrieben wird die Entwicklung vom stabilen Wachstum des Privatkonsums, das durch weitere Verbesserungen am Arbeitsmarkt gestützt wird”, erwartet Grzegorz Sielewicz, Regional Economist bei Coface für Mittel- und Osteuropa. (vwh/td)

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