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Chinas Aufsicht lockert Auflagen für ausländische Investoren

14.11.2017 – aia_hyDie chinesische Versicherungsaufsichtsbehörde CIRC will den Markt für ausländische Investoren öffnen. Am Freitag vergangener Woche kündigte das Handelsministerium an, die Einschränkungen nun schrittweise zu lockern. So darf die ausländische Beteiligung in drei Jahren von derzeit 49 auf bis zu 51 Prozent erhöht werden. In fünf Jahren soll diese Einschränkung dann ganz wegfallen.

In der Praxis darf dann ein ausländisches Unternehmen alleiniger Inhaber einer Versicherungsgesellschaft im Reich werden. Die bisher einzige Ausnahme ist die AIG, die bereits vor der Kulturrevolution in Schanghai gegründet wurde und seit Anfang der 1980er-Jahre als erstes ausländisches Versicherungsunternehmen in China präsent ist.

Die chinesische Versicherungsaufsichtsbehörde CIRC bezeichnet die Öffnung als Beginn eines “goldenen Zeitalters”. Mit Anspielung auf die schleppende Entwicklung bei den ausländischen Versicherern in China riet die CIRC den Unternehmen, sich den chinesischen Umständen anzupassen.

Bisher sind die Erfolge der Versicherungsunternehmen mit ausländischer Beteiligung auf dem chinesischen Markt tatsächlich eher bescheiden. So ist deren Marktanteil gar von 8,9 Prozent im Jahr 2005 auf weniger als fünf Prozent gesunken. Ob die Lockerungen dazu beitragen, den Erfolg zu steigern, ist aus heutiger Sicht allerdings noch nicht gänzlich absehbar. (hy)

Bild: Ein Bürogebäude von AIA (Asiatische Tochter von AIG) in Schanghai. (Quelle: hy)

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