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Bushido als Versicherungsbetrüger entlarvt

17.02.2017 – Bushido dpaVor Gericht steckte der Rapper Bushido viele Niederlagen ein. Meistens ging es um Körperverletzungen und Beleidigungen. Nun ist der Berliner Musiker wegen versuchten Betrugs zu elf Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Hintergrund sei ein 2014 vorgetäuschter Einbruch in ein von ihm betriebenes Aquaristik-Geschäft “Into the Blue”. Der Rapper habe bei seiner Versicherung einen Schaden von 360.000 Euro geltend gemacht.

Anis Ferchichi alias Bushido behauptete, bei dem Einbruch am 12. November 2014 seien Korallen und Ausstattung im Wert von 175.000 Euro abhanden gekommen. Auch ein Tresor mit 185.000 Euro in bar war angeblich verschwunden. Die Polizei fand allerdings nur zweifelhafte Einbruchsspuren. Auch die Versicherung war skeptisch.

Danach ermittelte die Staatsanwaltschaft wegen Betruges. Im November 2015 wurden Bushidos Haus im Berliner Stadtteil Lichterfelde und seine Villa in Kleinmachnow durchsucht. Am 16. Dezember 2016 wurde dann der Strafbefehl wegen versuchten Betruges ausgestellt. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der Musiker bereits am 20. Dezember einen Strafbefehl über elf Monate akzeptiert. Die Strafe ist zur Bewährung ausgesetzt. Sollte er innerhalb der nächsten zwei Jahren straffällig werden, müsste er im schlimmsten Fall die Gefängnisstrafe verbüßen.

Bushido erhielt für seine Musik zahlreiche Auszeichnungen, verdiente Millionen mit seinem Alben und drehte einen Kinofilm. Insofern ist es verwunderlich, warum so ein vermögender Mann einen Einbruch vortäuschen sollte. (vwh/dg)

Bild: Rapper und Produzent Bushido aus Berlin (Quelle: dpa)

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