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Anzahl der Einbrüche geht bundesweit zurück

27.02.2017 – Einbruch_AllianzIm letzten Jahr noch vermeldete der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) den Höchststand an Einbrüchen seit 2003. Innerhalb der letzten fünf Jahre nahm die Zahl der Einbrüche um 30 Prozent zu. Nun melden die Länder vermehrt einen Rückgang der Einbrüche. Auch in Nordrhein-Westfalen, dem bisherigen Spitzenreiter, was gewaltsames Eindringen in Häuser und Wohnungen angeht, sanken die Zahlen.

Nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sanken die Einbruchszahlen 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 15,7 Prozent auf 52.578 Vorfälle. Auch Hessen meldet einen Rückgang: Dort sank die Anzahl auf 10.405 Vorfälle, was einem Minus von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Innenministerien Baden-Württemberg und Niedersachsen erwarten ebenfalls einen Rückgang, in Bayern geht man von etwa gleichbleibenden Zahlen aus. Das Bundesinnenministerium will im Mai die Daten aller Länder vorstellen.

Die Westfälische Provinzial Versicherung bestätigt den rückläufigen Trend bei Wohnungseinbrüchen in Westfalen: “Dass fast jeder zweite Einbruchversuch scheitert, betrachten wir zudem als Auszeichnung für unsere intensive Schadenverhütungsarbeit in der Region”, ergänzt Fabian Hintzler von der Provizial. “Die Zusammenarbeit im Netzwerk ‘Zuhause sicher’ mit Polizeibehörden und Kommunen sowie Unternehmen aus Industrie und Handwerk trägt maßgeblich dazu bei, zielgerichtete Aufklärungsarbeit und Prävention zu leisten.” (vwh/jh/mv)

Bildquelle: Allianz

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