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Aon Hewitt erwartet Outsourcing-Boom in der bAV

30.11.2017 – 10865_web_R_by_Petra Morales_pixelio.deImmer mehr Dienstleister im Bereich der Vermögensverwaltung für die bAV setzen auf Outsourcing. Laut Aon Hewitt nutzen bisher nur wenige Unternehmen externe Dienstleister, um sich bei der Umsetzung ihrer Anlagestrategie im Bereich betriebliche Altersvorsorge helfen zu lassen. Das werde sich aber laut dem amerikanischen Beratungsunternehmen bald ändern.

Laut einer Studie von Aon Hewitt rechnet ein Drittel der befragten Unternehmen damit, dass in den nächsten Jahren einzelne Bereiche ausgelagert werden. Aktuell nutzen bis zu 16 Prozent der Unternehmen externe Dienstleister für ihre Investmentaktivitäten. Immerhin 42 Prozent der Befragten halten es für sehr wahrscheinlich, ihre gesamte Anlagerichtlinie zukünftig auszulagern, wobei die Richtlinien-Kompetenz im Haus verbleibt. An der Studie haben sich Verantwortliche aus 39 international tätigen Unternehmen mit mehr als einer Million Beschäftigten beteiligt. Grund für das Outsourcing sin die steigenden Aufgaben, die kaum noch intern gestemmt werden können.

“Die zunehmende Komplexität macht es immer schwieriger, alle Investmentfunktionen im eigenen Haus zu stemmen”, erläutert Aon Hewitt Geschäftsführer Fred Marchlewski. “Vor allem international tätige Unternehmen mit mehrere Pensionsplänen, aber auch zunehmend Mittelständler, sehen im Outsourcing eine gute Möglichkeit, gezielt Entlastung zu schaffen,” erläutert Marchlewski. Folgt Deutschland in dem Trend Großbritannien? Auf der Insel ist der Anteil der Unternehmen, die ihre Investmentstrategie extern betreuen lassen, innerhalb von zwei Jahren von 14 auf 24 Prozent gewachsen.

Greco mag nicht outsourcen

Im Versicherungsbereich hat Mario Greco zuletzt zum Thema Outsourcing klar Stellung bezogen. “Gesellschaftlich betrachtet ist Auslagern komplett falsch” sagte der oberste Mann der Zurich und ergänzte, dass er Ländergesellschaften zuvor ausgelagerte Jobs zurückbringen wird.

Zur Aon Hewitt-Studie:
An der Studie haben sich Verantwortliche aus 39 international tätigen Unternehmen mit mehr als einer Million Beschäftigten beteiligt. (vwh/mv)

Bildquelle: Petra Morales/ www.pixelio.de / PIXELIO

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