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Advocard-Chef: Keine Klagewelle bei Dieselskandal

02.05.2017 – Peter Stahl advocardRechtsschutzversicherung sei nach wie vor eine Wachstumssparte, betont Peter Stahl, Vorstandssprecher der Advocard Rechtsschutzversicherung. Sie biete aus zwei Gründen gutes Geschäfts-Potenzial. Zum einen habe sich die Sicht auf die Sparte deutlich verändert. Während in früheren Zeiten die Anerkennung als wichtiger Versicherungsschutz auch aus Sicht des Verbraucherschutzes fehlte und dies manchmal schon frustrierend war, habe sich hier ein deutlicher Wandel vollzogen.

Gerade zur Risikovorsorge werde der finanzielle Schutz für rechtliche Auseinandersetzungen nicht mehr in Frage gestellt. “Das ist inzwischen eine sehr positive Rahmenbedingung”, so Stahl. Außerdem sei noch lange keine Marktsättigung erreicht. Erst rund 50 Prozent aller Haushalte in Deutschland verfügten über einen entsprechenden Deckungsschutz für die rechtlichen Unwägbarkeiten des Lebens.

Immer wieder komme es für die Rechtsschutzversicherung vor, dass eine Gesellschaft aus dem eigenen Konzern von Kunden verklagt wird. Stahl zerstreut jegliches Misstrauen: “Es ist für uns wichtig, auch diese Kunden genauso zu behandeln wie alle anderen auch”. Dafür gebe es die Spartentrennung, die eine völlig separate Schadenregulierung notwendig mache, und die sehr ernst genommen werde.

Der aktuelle VW-Diesel-Skandal ist für den Manager ein “normales versichertes Risiko”. Meist gehe es den Kunden gar nicht um eine Klage, sondern vielmehr um eine rechtliche Orientierung über ihre Ansprüche und Möglichkeiten. Dafür gebe es entsprechende anwaltliche Unterstützung. Noch sei keine Klagewelle erkennbar. (wo) (wo)

Lesen Sie mehr in der Mai-Ausgabe des Business-Magazins Versicherungswirtschaft.

Bild: Peter Stahl, Vorstandssprecher der Advocard Rechtsschutzversicherung (Quelle: Advocard)

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