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Zukunftsforscher: Versicherungsprodukte sind überzüchtet

23.06.2015 – Horx_Privat Zukunftsforscher Matthias Horx sieht für die Versicherungswirtschaft vor allen Dingen in den Produkten Potenzial: “Vieles davon ist ‘überzüchtet’ oder erschließt sich nicht. Außerdem ist die Versicherungsindustrie noch zu sehr eine ‘End-of-pipe’-Branche”, lautet sein aktueller Befund.

“In Zukunft gibt es mehr Versicherungen, die uns aktiv beim Gesundbleiben unterstützen. Die unseren Bildungsweg absichern. Oder unsere Beziehung bzw. Ehe”, prognostiziert Horx anlässlich des heutigen Zukunftskongresses für VWheute .

Der österreichische Zukunftsforscher sieht einen Iconic Turn: “Die grüne Ökologie predigte uns Verzicht und basiert auf Schuld und Angst-Gefühlen. Apokalyptische Zukünfte kommender Knappheit wurden beschworen – irgendwann demnächst wäre das Öl alle und die Wirtschaft bricht zusammen.” Im neuen Mad Max-Film könne man ja sehen, was dann passiert. Indes:

“Jetzt wird das Öl immer billiger und wir verstehen allmählich, dass es womöglich gar nicht um Knappheiten, sondern um den richtigen Umgang mit Fülle geht.” Er zieht aktuell ein positives Fazit: “Blaue Ökologie ist eine moderne Ökologie, die technischen Fortschritt einbezieht und bejaht. Wir imitieren die Effektivität der Natur.”

Auch Versicherungen könnten nachhaltig verkauft werden. Zentraler Erfolgsfaktor für Horx der Mensch: “Ein Versicherungsbüro wird entweder ins Internet wandern oder ein Ort sein, zu dem man wirklich gerne hingeht.” (ku)

Bild: Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx (Quelle: vwh)

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