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Aufsichtsräte: Zu früh an den Tisch der Macht?

26.08.2014 – vw8“Die Regierungskommission hat sich immer gegen eine strikte Cooling-off-Regelung ausgesprochen, wie sie der Gesetzgeber im Sommer 2009 beschlossen hat. Wie eine Reihe von institutionellen Investoren und Aktionärsvertreter sehen wir die Gefahr, dass wichtiges Wissen über das Unternehmen und seine Prozesse für den Aufsichtsrat nicht mehr verfügbar ist”, bezieht Manfred Gentz Stellung. Der Vorsitzende des Deutschen Corporate Governance Kodex sieht den strategischen Nutzwert eines direkten Wechsels von Vorstands- auf Aufsichtsratsebene.

“Es gibt keine Probleme, wenn die Aufsichtsräte ihre Aufgaben satzungsgemäß wahrnehmen”, sagt Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna zum Thema. “Probleme hat das Unternehmen dann, wenn das Know-how zu Mitbewerbern abwandert.” Die aktuelle gesetzliche Regelung im Versicherungsaufsichtsgesetz hält er für ausreichend.

Frank Walthes, Vorstandsvorsitzender VKB: “Im Ergebnis kann der direkte Eintritt eines ehemaligen Vorstandsmitglieds einem hohen Qualitätsniveau der Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrates dienen.” Bestehen Gründe zur Besorgnis, dass Ex-Vorstandsmitglieder den Aufgaben von Aufsichtsratsmitgliedern in irgendeiner Weise nicht nachkommen können, wirke der Aufsichtsrat gegenüber der Hauptversammlung darauf hin, dass der sofortige Wechsel in den Aufsichtsrat unterbleibt. (vwh)

Lesen Sie die Positionen in der aktuellen Ausgabe des Business- und Managementmagazins Versicherungswirtschaft (Heft 8/14) zusammen mit dem Titelreport “Am Tisch der Macht – Verantwortung und Kompetenz der Aufsichtsräte.”

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