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Wohngebäudeschäden sind Ursache von fehlendem Risikobewusstsein

19.08.2013 – drewsNeue Technologien und alte Wasserleitungen bergen ein hohes Schadenpotenzial. Aus Sicht von Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS), ist oft mangelndes Bewusstsein für Gefahren, das zu Schäden führt: „Wer achtet denn schon darauf, die Stecker der Elektrogeräte zu ziehen, wenn sie nicht im Betrieb sind?“, äußert er sich im Interview in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft.

Gerade Kurzschlüsse und explodierende Akkus würden ständig zunehmen. Ursache: Es gibt immer mehr technische Geräte in den Haushalten. „Außerdem steigt die Komplexität der einzelnen Produkte“, betont Drews. Auch die veralteten Wasserleitungen führen für die Versicherer von Wohngebäuden zu einem immensen Regulierungsaufwand. Drews rät hier zum vorausschauenden Handeln: „Hausbesitzer müssen die eingeschränkte Lebensdauer ihrer Wasserinstallationen bei ihren Planungen berücksichtigen und möglichst vorbeugend erneuern.“ Tritt ein Schadenfall ein, bietet das IFS Beratung für eine angemessene Sanierung an. So ließen sich Kosten und Aufwand für alle Beteiligten optimieren, sagt Drews. Die entsprechenden Untersuchungen, etwa Messungen nach einem Brand, bietet das IFS ebenfalls an. Drews betont, dass man sich in diesem Zusammenhang als neutrales Institut verstehe.

Foto: Hans-Hermann Drews, Geschäftsführer des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (Quelle: IFS)

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