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Wirtschaftsweiser Schmidt: “Konsum ist gefährlich”

14.02.2014 – wirtschaftsweise_schmidtDer Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat die Verbraucher angesichts niedriger Zinsen und einer sinkenden Sparquote vor hohen Konsumausgaben gewarnt. Es sei „gefährlich, wenn das Geld nur in den heutigen Konsum fließt und quasi verjubelt wird. Dann fehlt es im Alter”, sagte Schmidt. Die Sparquote der privaten Haushalte lag nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Jahr 2013 bei zehn Prozent und war damit so niedrig wie seit 2001 nicht mehr.

Auf die Frage, ob die Deutschen mehr sparen müssten, sagte Schmidt: „Mit Blick auf die Altersvorsorge: Ja. Will man im Alter den gleichen Kapitalertrag haben, ist bei dem wohl für noch einige Zeit niedrigeren Zinsniveau ein höheres Sparguthaben erforderlich.” Schmidt warnte die EZB davor, den Leitzins weiter zu reduzieren. „Eine weitere Leitzins-Senkung hätte kaum direkte ökonomische Wirkungen. Sie wäre ein rein psychologisches Signal an die Märkte, dass die EZB nicht untätig ist”, sagte Schmidt. Die Inflationsrate werde 2014 „voraussichtlich etwas über 1,5 Prozent liegen”.

Bild: Der Wirtschaftsweise Schmidt sagt “Konsum ist gefährlich”. (Quelle: Sachverständigenrat der Bundesregierung)

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