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Wirtschaftsweiser Bofinger: EZB-Maßnahmen keine schweren Geschütze

06.06.2014 – “Der Handlungsspielraum der EZB ist begrenzt. Das ist mehr homöopathisch, was sie tut”, erklärt der Wirtschaftsweise Peter Bofinger angesichts der EZB-Entscheidung. “Man muss sich grundsätzlich fragen, wie man die Wirtschaft im Euroraum beleben kann.”

Im Interview mit dem SWR sagte Peter Bofinger weiter: “Da ist mehr die Finanzpolitik als die Geldpolitik gefragt.” Für mehr Dynamik regte er ein europaweites Konjunkturprogramm an. Die aktuelle Zinspolitik der EZB sei nicht ausreichend, um die Wirtschaft in den Euro-Krisenstaaten anzukurbeln.

Ein Leitzins, der noch näher bei null liege, und ein Strafzins für Geschäftsbanken, die überschüssiges Geld bei der EZB parken wollten, stellten als Konjunkturimpulse keine schweren „Geschütze“ dar.

Grundsätzlich helfe die Zinssenkung, die Banken zu stärken, auch wenn die Maßnahme “nicht sehr ausgeprägt” sei. Den Schaden bei den Sparern hält Bofinger für überschaubar. (vwh)

Foto: Peter Bofinger sieht die Dosen der EZB eher homöopathisch, in Ihrer Wirkung sehr begrenzt. (Quelle: Peter Bofinger)

Link: Targobank-Chefvolkswirt: EZB ist zu weit gegangen (Tagesreport, 06.06.2014)

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