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“Wir haben mehr Stabilität als ein Start-up”

01.08.2016 – oliver_baete_allianz“Wir haben mehr Stabilität als ein Start-up”, meint Oliver Bäte, Vorstandsschef der Allianz SE. So bestehe die Herausforderung nicht darin, junge Mitarbeiter “zu kriegen, sondern, sie zu halten”, betont er gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Dabei kommen Regeln beim Versicherer eine besondere Bedeutung zu, “weil sie Stabilität und Sicherheit geben”.

“Wir können es uns nicht erlauben, in 30 Jahren die Lebensversicherungen nicht zu bezahlen. Risikokontrolle ist ein positives Gut, führt aber zu Bürokratie, wenn man nicht immer wieder drüber nachdenkt”, konstatiert der Vorstandschef der Allianz. Daher wolle man “mehr Start-up-Leute reinholen, die uns helfen, modern zu werden”.

Gleichzeitig sieht Bäte eine vermeintliche “Kaminkarriere” durchaus kritisch. “Wer gemeinsame Geschäfte machen und Unternehmen bauen will, muss raus, das wird nicht digital, im Gegenteil. Die Zukunft findet nicht nur hier in der Königinstraße in München statt”, konstatiert der Allianz-Chef.

Dennoch habe diese “Denke nichts speziell mit der Allianz zu tun, das ist Teil unserer deutschen Kultur in Großkonzernen, das ist bei Start-ups und bei guten deutschen Mittelständlern ganz anders”, ergänzt Bäte. (vwh/td)

Bild: Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender der Allianz (Quelle: Allianz)

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