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Wettbewerbsdruck treibt Fragmentierung voran

19.05.2015 – Loerper_Ergo“Wenn ein Großteil der Wettbewerber Tarifmerkmale einführt, die bestimmten Kundengruppen nützen, kann sich ein einzelner Versicherer kaum dagegen positionieren”, sagt Johannes Lörper, Vorstand der Ergo Leben. Für ihn ist der Wettbewerbsdruck ein wichtiger Grund dafür, warum Versicherer die Fragmentierung von Versichertenkollektiven vorantreiben.

Das größte Risiko stellt für Johannes Lörper der Druck des Marktes dar. Andernfalls würden sie eben auf das Geschäft mit entsprechendem Kundensegment verzichten müssen. “Die Versicherer können keine Kartelle bilden, in denen sie die Berufsgruppen festlegen. Versicherer müssen jedoch die Prämien entsprechend der Risiken kalkulieren.”

Das gelte auch für das sehr unterschiedliche Invaliditätsrisiko in verschiedenen Berufsgruppen: “Ein Schweißer im Schiffsbau ist definitiv einer größeren Gefahr ausgesetzt als ein Steuerberater. Hier ist ein Versicherer gefordert, die Tarife den jeweiligen Risiken anzupassen.” (vwh/ku)

bestellen_vwhExpert: “Das Versicherungsprinzip funktioniert” Positionen u.a. von Guido Bader (Stuttgarter), Wolfgang Weiler (Huk-Coburg), Roland Weber (Debeka), Axel Kleinlein (BdV), Alexander Erdland (GDV), Johannes Lörper (Ergo), in: Versicherungswirtschaft 5/15 (Einzelartikel zu 3,81 Euro)

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