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“Von selbstfahrenden Autos sind wir noch weit entfernt”

26.01.2015 – siegfried_brockmann_gdvSelbstfahrende Autos werde es in absehbarer Zeit nicht in deutschen Städten geben, sagt Siegfried Brockmann, Leiter der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Diese Vision ist weder realistisch noch wünschenswert, so der Experte in einem Interview mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Vielmehr müsse der Autoverkehr aus der Innenstadt herausgehalten und nicht die gleiche Verkehrsstärke effektiver gemanagt werden.

Demnach würden die derzeitigen technischen Systeme wie Notbremsassistenten zwar “ein Mehr an Sicherheit in den Straßenverkehr” bringen. Allerdings bleibt der Fahrer auch weiterhin in der Verantwortung, erläuterte Brockmann. Zudem müssten “alle Fahrzeuge miteinander und mit der Infrastruktur kommunizieren können”. Allerdings rechne er “in den nächsten 50 Jahren” nicht mit einer entsprechenden Ausstattung.

Brockmann kritisierte auch die Aussagen von Konrad Rothfuchs, dem Vorsitzenden des Koordinierungsausschusses der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure (BSVI). Dieser prognostizierte in einem Interview mit Spiegel Online, dass autonomes Fahren in etwa 20 bis 25 Jahren für weniger Staus, ein Rückbau der Straßen und mehr Lebensqualität in den Innenstädten sorgen könne. (vwh/td)

Bild: Siegfried Brockmann (Quelle: GDV)

Link: GDV-Interview: “Von selbstfahrenden Autos in der Stadt sind wir noch weit entfernt”

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