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Von der Angst, früher aus dem Leben zu scheiden

30.10.2014 – SparenHeute ist Weltspartag (WST) und damit der inoffizielle Tag der Altersvorsorge, denn ursprünglich war der WST zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die langfristigen Belange gedacht. Doch die Menschen sparen zu wenig um auch im Alter ihren gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Anlass genug für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) im Interview mit dem Arzt und Finanz-Blogger Dr. Holger Grethe die Hintergründe für das schizophrene Verhalten der Menschen auszuleuchten.

GDV: Und warum leben wir lieber im Hier und Jetzt als dass wir an die Zukunft denken?

Grethe: Der Grund ist naheliegend: die Gegenwart ist unsere Realität und damit konkret, während die Zukunft nur abstrakt in unserer Vorstellung existiert. Wer für seine Zukunft vorsorgen will, muss dafür sparen und sparen bedeutet immer: verzichten. Wir müssen also heute spürbare Entbehrungen auf uns nehmen, ohne zu wissen, ob wir den Lohn für diese Bemühungen jemals erleben werden.

Denn im Hinterkopf ist immer die Angst, früher aus dem Leben zu scheiden als es einem lieb ist. Damit wären dann alle Vorsorgeanstrengungen – also all der Verzicht – umsonst gewesen. Eine äußerst ärgerliche Vorstellung.

Das vollständige Interview mit Holger Grethe auf gdv.de. (vwh)

Bild: (Quelle: Thorben Wengert/pixelio)

Link: Website Zendepot von Dr. Grethe

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