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“Versicherer-Marketing kommt nicht mehr an”

16.02.2016 – Seitz_FH_Stuttgart“Die Marketing-Kommunikation von Versicherungen ist meist gut gemacht, aber oftmals generisch. Das kommt nicht mehr an”, sagt Jürgen Seitz, Lehrstuhlinhaber an der Hochschule der Medien in Stuttgart. “Daten und Insights schlagen Meinungen”, bringt er die neuen Anforderungen in einem Statement für VWheute auf den Punkt.

Die Transformation im Marketing kann keine Agentur für die Versicherungswirtschaft lösen, ist Jürgen Seitz überzeugt. “Die Ausrichtung muss sich durch das gesamte Unternehmen ziehen.”

Sein Credo: Wer erfolgreich sein will, muss das eigene Unternehmen konsequent auf neue Marketing-Realität ausrichten. Agiles Vorgehen ist erforderlich, der Marketing-Mix und auch die verwendeten Messgrößen müssen kontinuierlich hinterfragt werden. Neue Instrumente und Ansätze wie Content- und Engagement-Marketing müssen gelernt und beherrscht werden.

Letztlich, auch da ist sich der Hochschulprofessor sicher, wird die Versicherungsbranche von der neuen Realität profitieren. Er mahnt an, sich mutig zu positionieren und signifikant zu investieren (siehe DOSSIER). Denn: “Vergleichsportale waren erst der Anfang. Fintech Start-ups haben den Angreifer-Vorteil und damit das Potenzial, zu den neuen, präferierten Versicherungs-Marken und -Diensten zu werden.”

Um hier Schritt halten zu können, brauche es “sowohl organische als auch anorganische Maßnahmen, um die neue Generation an Konsumenten nicht zu verlieren.” (vwh/ku)

Bild: Jürgen Seitz, leitet das Lehrgebiet Electronic Media an der Hochschule der Medien in Stuttgart und spricht heute auf der Fachkonferenz “Online Marketing & Social Media” der Versicherungsforen Leipzig . (Quelle: Privat)

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