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Versicherer greifen nicht in eine “Beitragsschublade”

05.11.2015 – fuerstenwerthVersicherungsbeiträge für Flüchtlingsunterkünfte können nicht pauschal berechnet werden, konstatiert Jörg von Fürstenwerth, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). ” Versicherer greifen hier nicht einfach in eine “Beitragsschublade”, betont er in einem GDV-Interview.

So unterschiedlich die Wohnstätten seien, genauso “verschieden sind die Anforderungen an einen adäquaten Personen- und Sachschutz und die Bewertung der bestehenden Gefahren durch den Versicherer”, betont von Fürstenwerth. Demnach würden Flüchtlinge oftmals in leerstehenden Gebäuden untergebracht, für die es “dann oft nur einen Basisversicherungsschutz” gab.

Allerdings sei “die Versicherung von Flüchtlingsunterkünften in bislang ungeahnten Dimensionen eine große Herausforderung”, ergänzt der GDV-Geschäftsführer. So zeigten Statistiken des Branchenverbandes, “dass der Schadenaufwand deutlich höher liegt, wenn Häuser nur kurzzeitig von wechselnden Personen bewohnt werden. Dies gilt übrigens gleichermaßen für Touristen, Montagearbeiter, Studenten oder Flüchtlinge”, betont von Fürstenwerth. (vwh/td)

Link: Das vollständige Interview

Bild: GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg von Fürstenwerth (Quelle: GDV)

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