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Veränderte Welten in der Versicherungsbranche

16.03.2015 – make-it-digital-6“Wer heute nicht digitalisiert, kann morgen abgehängt werden”, sagte Cebit-Chef Oliver Frese im Vorfeld der heute beginnenden Computerfachmesse. Dabei gehört die Digitalisierung zu den Megatrends des diesjährigen Branchentreffs.

Für Generali-Vorstand Christoph Schmallenbach “wird die Digitalisierung von Prozessen und Produkten ein zunehmend wichtiger Wettbewerbsfaktor”, da es immer entscheidender werde, “schnell zu reagieren sowie flexible Informations-, Kommunikations- und Servicemöglichkeiten zu bieten”.

Martin Gräfe, Vorstand der Bayerischen, sieht in der Digitalisierung hingegen “kein Selbstzweck”. Sie sei auch nicht dazu geeignet, “Kostensenkungspotenziale damit zu verbinden”. “Digital soll Prozesse nicht nur ‘billiger’ machen, sondern auch den Bedarf von Kunden und Beratern ansprechen”, so Gräfe.

Dass die Digitalisierung alle Bereiche der Versicherungsbranche beeinflusst, stellte Frank Schrills, geschäftsführender Bipro-Präsident klar. So könne der Markt “aufgrund kurzer Innovationszyklen nicht jahrelang auf IT-Lösungen warten”. Entscheidend seien “gemeinsam definierte und akzeptierte Standards”, mit denen die Digitalisierung “effizient gefördert” werden könne.

Aus Sicht von Trendforscher Sven Gabor Janszky führt die Digitalisierung außerdem “zu einem Wertewandel”. Versicherer und Makler seien demnach gezwungen, “sich mit der Logik des digitalen Handelns zu verbinden”. Demnach reiche es nicht mehr aus, “die alten Produkte nun auch online zu verkaufen”. Vielmehr müssten sich diese “individuell und situativ an die Veränderung der Kundenbedürfnisse” anpassen, so der Experte (siehe UNTERNEHMEN). (vwh/td)

Bildquelle: vwh

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