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Unfallchirurg: Der Helm hilft

19.06.2014 – “Der Helm hilft”, sagt Unfallchirurg Uli Schmucker im Nachgang zum BGH-Urteil in Sachen Fahrradhelm. “Ein Patient mit einer Schädel-Hirn-Verletzung sieht auch nicht sonderlich attraktiv aus. Insofern kann ich es aus einem wissenschaftlichen Grund nicht nachvollziehen, dass der Helm unattraktiv ist, und aus ganz praktischen Erwägungen heraus kann ich es auch nicht nachvollziehen.”

Dennoch stellt Uli Schmucker sich im Interview mit dem Deutschlandfunk gegen eine Helmpflicht für eine forcierte Freiwilligkeit. “Ich denke, das Helmtragen macht das Fahrradfahren per se nicht unattraktiv. Wir wissen, beispielsweise aus dem Bereich des Skifahrens, aber auch aus den 70er-, 80er-Jahren, als es um den Motorradhelm und die Einführung der Helmpflicht ging, dass es immer einige Jahre einer Art Übergangsphase gibt. Da scheinen die neuen Produkte unattraktiv und die Frisur sitzt nicht richtig und es wird zu warm und andere Argumente.”

Probleme gäbe es allerdings beim praktischen Umgang mit dem Helm: “Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit dem Helm in die Stadt – wo legen Sie ihn denn dann hin? Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit dem Helm in die Schule – wo legen Sie ihn denn dann hin? Zahlreiche Schüler in Präventionsveranstaltungen berichten mir, die Helme werden geklaut. Da sind wir sicher noch nicht so weit, dass wir für alle die geeigneten Produkte, die geeigneten Schulungen und letztlich auch die geeigneten Untersuchungen haben, um den Erfolg zu messen. (vwh)

Link: “Voller Versicherungsschutz auch ohne Helm” (Tagesreport, 18.06.2014)

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