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Thomas Schmitz-Lippert (Bafin): “Transfer von Langlebigkeitsrisiken birgt Systemrisiko”

11.02.2014 – BafinThomas Schmitz-Lippert, Vorsitzender des Joint Forums und Bafin-Abteilungsleiter für Internationales sieht bei der Übertragung von Langlebigkeitsrisiken ein erhebliches Risikopotenzial. Auf die Frage, inwiefern kann der Transfer von Langlebigkeitsrisiken zum Problem für das Finanzsystem werden, antwortet Schmitz-Lippert in der Februar Ausgabe des BaFin-Journals auf Seite 24:

“Wenn Versicherungsrisiken auf andere Märkte übertragen werden, entsteht eine Verkettung zwischen den Unternehmen und Finanzsektoren. Angesichts des enormen Potenzials dieses Marktes könnten hier systemische Risiken entstehen. Die hohe Abhängigkeit von Modellen und mögliche Informationsasymmetrien zwischen Investoren und Verkäufern von Langlebigkeitsrisiken sind Parallelen zum Kreditrisikotransfer. Damit die Altersvorsorge stabil bleibt, muss darum rechtzeitig verhindert werden, dass sich die Risiken dort sammeln, wo sie am wenigsten verstanden und bewältigt werden können. Basis für Systemstabilität ist und bleibt die Transparenz: Es muss bekannt sein, wer das Risiko wirklich hält und ob dessen Risikotragfähigkeit stets ausreicht.”  (vwh)

Link: Transfer von Langlebigkeitsrisiken birgt Systemrisiko (PDF)

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