Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Terrorrisiko befindet sich im Wandel

23.11.2015 – Terroristische Anschläge können sich mittlerweile überall, wie die jüngsten Ereignisse von Paris und Mali belegen. Daher hat auch “das Interesse an entsprechenden Versicherungslösungen für Terror und politische Gewalt in jüngster Zeit auch in Europa zugenommen”, konstatiert Peter Brink, Manager Sachversicherungen der Ace Group in einem Beitrag für die Zeitschrift für Versicherungswesen.

“Wachsende Nachfrage ist vor allem seitens der Rohstoffindustrie sowie dazugehörigen Dienstleistungsunternehmen, der Bau- und Ingenieurbranche sowie Banken und dem Finanzsektor zu verzeichnen”, betont der Experte. Zudem interessierten sich verstärkt auch kleinere Unternehmen für eine entsprechende Absicherung.

“Denn selbst wenn Unternehmen zwar nicht direkt oder nur gering von Sachschäden betroffen sind, können dennoch erhebliche finanzielle Verluste drohen, etwa wenn aufgrund eines terroristischen oder politisch motivierten Zwischenfalls bestimmte Verkehrswege oder sogar ganze Stadtbezirke gesperrt werden”, erläutert Brink. In diesem Falle sei vor allem das Risiko von Lieferverzögerungen und insbesondere von Betriebsunterbrechungen groß, so der Experte weiter.

“Die Störung einer regulären Geschäftstätigkeit kann damit für ein Unternehmen weitaus schwerwiegender sein als ein potenzieller Sachschaden”, sagt der Ace-Manager. Allerdings herrsche bei vielen Unternehmen noch “Unklarheit darüber, welche verschiedenen Versicherungslösungen am Markt existieren, über welche Risiken exakt dabei ein Unternehmen verfügt und welche Risiken das exakt dabei ein- oder ausgeschlossen sind”. (vwh/td)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten