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“Telematiktarife” für Smart Homes

11.04.2016 – Rapberger_AccentureDas Thema “Pay-As-You-Drive” wird jetzt weiter Fahrt aufnehmen. Davon ist Accenture-Experte Werner Rapberger überzeugt. Andere Versicherer würden jetzt nach den jüngsten Ankündigungen des Branchenprimus Allianz folgen. Potenzial für telematische Dienste sieht Rapberger auch in weiteren Versicherungssegmenten.

„Ähnliche Konzepte sind auch in anderen Sparten wie Wohngebäude oder Hausrat denkbar”, konstatiert Werner Rapberger, Versicherungsexperte bei Accenture. So könnten Kunden, die geringere Risiken aufweisen – z.B. geringere Einbruchsgefahr durch dauerhafte Anwesenheit in der Wohnung oder Alarmanlagen – von Rabatten profitieren. Rapberger: “Der Preis sollte aber nie das einzig ausschlaggebende Merkmal sein, viel wichtiger sind sogenannte Mehrwertservices, die dem Kunden einen Zusatznutzen bieten. Dazu gehören beispielsweise Warnfunktionen im Brandfall oder bei Einbruchsversuchen in Wohnungen. Dafür könnten Kunden in Zukunft durchaus bereit sein, etwas zu bezahlen.“

In Kfz-Telematik hat unlängst die Allianz ihren Aufschlag mit Pay-As-You-Drive und einer Partnerschaft mit Autohersteller Opel gemacht, was für Rapberger Signalwirkung haben wird.

“Gerade für junge Fahrer können diese Lösungen attraktiv sein. Allerdings wird sich Telematik kurzfristig nicht in allen Fahrergruppen durchsetzen. Dies zeigen auch die Erfahrungen aus anderen Ländern”, schränkt er in seinem Statement für VWheute ein. (vwh/ku)

Bild: Werner Rapberger, Versicherungsexperte bei Accenture. (Quelle: Accenture)

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