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SV-Chef fordert mehr Tempo beim Hochwasserschutz

11.03.2014 – von-der-saal-140Der Vorsitzende des Vorstandes der SV Versicherung aus Stuttgart, Ulrich-Bernd Wolff von der Saal, fordert im Gespräch mit Christoph Baltzer von der öffentlichen Hand, mehr Tempo bei der Umsetzung von Hochwasserschutzmaßnahmen. Auf die Frage, ob die Politik bei der Prävention versagt hat, antwortet Wolff von der Saal:

“Sie ist in meinen Augen zu langsam. Wir müssen stringenter an diesen Themen arbeiten. In Sachsen hat man sich 2002 einen 20-Jahres-Plan gegeben, um den Hochwasserschutz zu verbessern. Jetzt ist man genau im Plan. Sachsen ist nicht in dem Umfang geschädigt worden, wie beim ersten Mal. Jetzt hat man elbabwärts bei Fischbeck in Sachsen-Anhalt den Deich aufgemacht, um den Druck wegzunehmen. Daraufhin ist das Wasser 30 Kilometer ins Land gelaufen, dahin, wo niemand im Entferntesten über Hochwasserschutz nachdenkt. Das Wasser stand dort auch viel länger. Ich kritisiere, dass die Gemeinden Baugebiete freigeben, sowohl für Firmen als auch Privatgebäude, die besser nicht genutzt werden sollten. Man sollte eher schauen, ob man an einigen Stellen wieder Flächen freigibt. Da sind aus meiner Sicht die Kommunen nicht stringent genug.”

Die SV Versicherung hat nach eigenen Angaben im Jahr 2013 in Ostthüringen versicherte Hochwasserschäden in der Höhe von rund 45 Mio. Euro zu verkraften. (vwh)

Das vollständige Interview mit Wolff von der Saal erscheint in der ersten Ausgabe der Special-Reihe Value der Versicherungswirtschaft am 27. März 2014.

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