Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Start-Ups ausgebremst durch Kleinanlegerschutz

14.11.2014 – Rohleder_BitkomDer Kleinanlegerschutz in seiner aktuellen Form bremst die Start-Up-Finanzierung aus. Vor allen Dingen im IT-Bereich aber seien neue bürokratische Hürden kontraproduktiv, sagt Bitkom-Chef Bernhard Rohleder.

„Die Bundesregierung konterkariert mit dem Gesetz ihr Ziel, Start-ups künftig besser zu unterstützen. Das Kleinanlegerschutzgesetz schafft eine Vielzahl bürokratischer Hürden für Crowdinvesting und erschwert es Start-ups, neue Investoren zu gewinnen. Gleichzeitig nimmt es Anlegern die Chance, in Start-ups zu investieren“, sagt Bernhard Rohleder. „Investoren in Start-ups sind sich ihres finanziellen Risikos bewusst und müssen nicht auf dieselbe Weise geschützt werden wie Sparer, die in klassische Geldanlagen mit einer gewissen Sicherheit investieren wollen.“

Das Kabinett haet den Gesetzentwurf zum Kleinanlegerschutz gebilligt: durch Informationspflichten und neue Befugnisse für die BaFin sollen Anleger besser vor Risiken des Grauen Kapitalmarkts geschützt werden. Verbraucherschützern geht der Entwurf inklusive Prospektpflicht auf alle Vermögensanlagen noch nicht weit genug. (vwh/ku)

Bild: Bernhard Rohleder. (Quelle: Bitkom)

Tags:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten