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IT-Spezialist: Cyberpolice ersetzt Sicherheitsarbeit nicht

04.08.2014 – TenableIndustriespionage wird bei immer professioneller arbeitenden Cyberkriminellen ein immer größeres Problem für Unternehmen. Eine Cyberpolice kann zentrale Sicherheitsarbeit aber nicht ersetzen, mahnt IT-Sicherheitsexperte Gavin Millard.

Der Technische Direktor bei Tenable Network Security erläutert gegenüber dem Nachrichtenportal IT-Daily, dass sich jüngst gefundene Schwachstellen bei Antiviren-Produkten auf die Versicherungsbedingungen auswirken werden.

Versicherungen würden in Zukunft perfekt organisierten IT-Schutz zur Bedingung machen beziehungsweise den Status der IT-Sicherheit in ihre Risiko- und Prämienberechnung einfließen lassen. Auditoren werden in regelmäßigen Abständen Berichte und Nachweise über eine sorgfältig nach bestem Wissen und Gewissen organisierte Infrastruktur verlangen.

„Die Komplexität der Antivirus- beziehungsweise Anti-Malware-Lösungen nimmt ständig zu“, so Gavin Millard, dessen Arbeitgeber Virensoftware auf Schwachstellen prüft: „Damit steigt auch die Gefahr von Fehlern im Code. Jede Code-Zeile mehr erhöht die Wahrscheinlichkeit, neue Schwachstellen zu schaffen. Fehler werden sich nie ganz vermeiden lassen. Entscheidend ist es, sie so schnell wie möglich zu identifizieren – entweder im Zuge von regelmäßigen Code-Überprüfungen oder auch durch externe Tester – und sie zu schließen.”

Industriespionage gerade im digitalen Umfeld gefährde das Fortbestehen innovativ arbeitender Unternehmen, vor allen Dingen im industriellen patentgeschützten Sektor. (vwh)

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