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Sparten vereinigen und Marken bewahren

01.07.2015 – Ergo-CFO Christoph Jurecka führt die Integration von D.A.S. in den Mutterkonzern Ergo auf die Auflagen von Solvency II zurück. „Wir wollen durch die Reduktion von Rechtsträgern das Risikokapital gemäß Solvency II reduzieren. Zusätzlich wollen wir den internen Aufwand verringern“, sagte er jüngst gegenüber VWheute. Um das Vertrauen zur Marke D.A.S. aufrecht zu erhalten, bietet Ergo weiterhin Rechtsschutzversicherungen unter diesem Namen an.

Die Kapital-Anforderungen von Solvency II und das niedrige Zinsumfeld haben zur Folge, dass Versicherer Diversifikationen in allen Risikoarten vorantreiben. Zu den möglichen Maßnahmen kann auch eine Änderung der Rechtsform oder das Zusammenlegen von Sparten gehören. Solche unternehmensinternen Verschmelzungen dienen vor allem der Kosteneinsparung.

Der Konsolidierungsdruck erfasst auch Schwergewichte wie den Ergo-Konzern. „Die Auflagen von Solvency II erfordern zwar von den Unternehmen erheblichen fachlichen, personellen und finanziellen Einsatz. Ich halte das neue Regelwerk aber für einen wichtigen Schritt hin zu einer branchenweit verbesserten Steuerung. Es wird den Versicherungen und ihren Kunden auf lange Sicht nutzen“, erläutert Christoph Jurecka. (vwh/dg)

Lesen Sie den vollständigen Beitrag “Wachstum durch Fusionen” in Kürze in der neuen Ausgabe der Versicherungswirtschaft (07/15).

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