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MdB Spahn: Elektronische Gesundheitskarte nicht versenken

04.05.2015 – Spahn_Team_SpahnDer Gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Jens Spahn, hat sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion für die elektronische Gesundheitskarte ausgesprochen. Auf dem Zukunftsforum “Krankenkassen – zwischen Wettbewerb, Politik und Management” von Swiss Post Solutions (SPS) diskutierten die Teilnehmer kontrovers über das Thema. Im Mittelpunkt standen dabei das aktuelle eHealth-Gesetz und die elektronische Gesundheitskarte.

Während Staatsministerin Melanie Huml, MdL, Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege von den Möglichkeiten sprach, die das E-Health-Gesetz bietet und die es auszubauen gilt, warnte Jens Spahn davor, die elektronische Gesundheitskarte (eGK) für immer in den “Tiefschlaf” zu schicken. Der Gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag sieht die Wettbewerber der eGK vor allem in Silicon Valley. “Wir dürfen Apple, Google & Co. mit Ihren Smartphone-Applikationen nicht das Feld im Gesundheitswesen überlassen. Was die Digitalisierung betrifft, leben wir mit gedruckten Rezepten und Krankmeldungen noch im letzten Jahrhundert.” Spahn forderte deshalb dazu auf, schnell auf die Entwicklung zu reagieren und Themen wie Wettbewerb der Krankenkassen, Versorgungssicherheit der Patienten und die Kostenfrage heute und nicht erst in zehn Jahren ernsthaft zu diskutieren und die Herausforderungen zu lösen. “Das ist enorm wichtig für die Orientierung der Versicherten und die digitale Zukunft”, so Spahn. (vwh)

Bild: Jens Spahn. (Quelle: Team Spahn)

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