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Sinn: “Rente mit 63 belastet Wettbewerbsfähigkeit”

23.04.2014 – sinn-fratzscher-150“Das Geld könnten wir gut für Investitionen in die Bildung sowie die Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur gebrauchen”, sagt Marcel Fratzscher zu den Ausgaben für die Rente mit 63. Ob Deutschland auf Kurs bleibt, diskutiert der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung mit Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.

Neben Mindestlohn, Rettungsfonds und Staatsausgaben kommt auch die Sprache auf das aktuelle Rentenpaket der Regierung und dessen Einfluss auf die Konjunktur. “Die Rente mit 63 dreht die Agenda 2010 zurück und wird Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Beiträge Milliarden kosten”, sagt Sinn. “Das belastet die Wettbewerbsfähigkeit.” Die Mütterrente sieht er indes durchaus berechtigt: “Die Schaffenskraft unserer Kinder wird in unserem Rentensystem sozialisiert. Die Mütterrente reduziert das Ausmaß der Umverteilung zulasten der Mütter ein wenig und geht daher in die richtige Richtung.”

Weniger Einigkeit zwischen den Wirtschaftsexperten herrscht in der großen Interviewstrecke der aktuellen Wirtschaftswoche dagegen bei anderen Themen, dem Private Public Partnership beispielsweise. (vwh)

Foto: Einigkeit herrscht bei den Experten Hans-Werner Sinn und Marcel Fratzscher bei der Beurteilung der Rente mit 63 (Quelle: ifo; DIW)

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