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Signal Iduna-Chef Ulrich Leitermann warnt vor Bürgerversicherung

11.11.2013 – leitermann-idunaUlrich Leitermann (54), seit Juli dieses Jahres Vorstands-Chef der Signal Iduna, hat Bedenken, dass im Rahmen der Koalitionsverhandlungen, „auf dem Opferaltar von Kompromissen die Bürgerversicherung eine Relevanz bekommen könnte”, die sie „nicht verdient”.

Im einem Interview mit der DeutscheHandwerkZeitung sprach sich Leitermann für die private Krankenversicherung aus. „Wir werden eine steigende medizinische Inflation erleben. Gesundheit ist teuer und wird noch teurer.” Während die gesetzlichen Kassen Leistungen einschränken, wollten das die privaten Krankenversicherer nicht.

Mit den eigenen Unternehmensergebnissen zeigt er sich zwar nicht unzufrieden, aber an den rechnungsmäßigen Jahresüberschuss von 2012 - eines der besten Ergebnisse der Unternehmensgeschichte – werde der Konzern 2013 nicht herankommen. „Die ganze Diskussion um Lebensversicherungen oder die gesetzlich erzwungene Einführung von Unisex-Tarifen hat sicher auch zu einer Zurückhaltung bei potenziellen Kunden geführt”, so Leitermann. (vwh)

Foto: Ulrich Leitermann, Vorstandsvorsitzender der Signal Iduna (Quelle: Signal Iduna)

Link: Interview in der DeutscheHandwerksZeitung: „Das System hat sich bewährt”

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