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Transparente Lieferketten: Sein Risiko kennen

17.06.2014 – braeuchle1„Wer sein Risiko besser kennt, ist vielleicht eher bereit, es selbst zu tragen, weil es geringer ist, als bisher angenommen“, ist Marsh-Geschäftsführer Georg Bräuchle überzeugt. Sein Unternehmen bietet mit „Supply Risk Network“ nun ein Modul an, das qualifizierte Risikoinformationen zu Liefernetzen liefen soll.

In das cloud-basierte System fließen zurzeit etwa 80 Risikoindikatoren ein: Von der Unterbrechung der Versorgung durch Naturgewalten, Pandemien, politischen Unruhen bis hin zu Sabotage, finanziellen oder qualitativen Problemen des Lieferanten.

Die Risikoinformationen, welche für Lieferanten sowie deren Standorte und Länder generiert werden, sollen Unternehmensangaben zufolge rund um die Uhr in Nahe-Echtzeit bereitstehen.

„Die erhöhte Transparenz bei den Liefernetzen kann bei der Platzierung der Risiken am Versicherungsmarkt die versicherungstechnischen Deckungsinhalte und Konditionen verbessern“, so Bräuchle. Oft werde eine Absicherung des Risikos erst dadurch möglich, denn die Versicherer könnten nicht mehr ohne weiteres mit dem Hinweis auf fehlende Risikotransparenz und nicht kalkulierbare Kumulrisiken die Risikoübernahme ablehnen. (vwh)

Foto: Marsh-Geschäftsführer Georg Bräuchle propagiert transparente Lieferketten (Quelle: Marsh)

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