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Schwächen im Cyber-Diskurs

17.12.2015 – Kleist_Cyberark“IT-Sicherheitsverantwortliche informieren ihr Management oft nicht sehr zielgerichtet. Compliance bedeutet nicht automatisch IT-Sicherheit”, sagt Michael Kleist, Regional Director bei Cyber Ark. “Um dem Management die geschäftskritische Bedeutung von Cyber-Sicherheit zu vermitteln, müssen sie Kennzahlen zu Risiken und Bedrohungen zur Verfügung stellen.” Das Thema sei zwar oben angekommen, scheitere oft noch an den Kosten.

Eine aktuelle Studie von Cyber Ark will Schwächen im Cyber-Diskurs aufzeigen: 60 Prozent der Befragten glauben demnach, dass Cyber-Kriminelle in ihr Unternehmen eindringen könnten. Als Haupthindernis für eine damit einhergehende notwendige Erhöhung der IT-Sicherheit sehen 75 Prozent mangelnde Budgets. Befragt, welche Themen für sie im nächsten Jahr höchste Priorität haben, nannten die Studienteilnehmer den Schutz von Endgeräten und von privilegierten Benutzerkonten.

Oberste Priorität im Vorstand sollte sein, das Bewusstsein für Cyber-Security zu steigern, damit diese in der Folge auch Budgets für wichtige Projekte zur Verfügung stellen, wie Michael Kleist erklärt. Die Mehrheit der IT-Security-Verantwortlichen hält Kennzahlen zur Bedrohungserkennung für den idealen Weg, um dem Management die Effektivität von Sicherheitsprogrammen zu demonstrieren. Dennoch nutzt ein Großteil von ihnen dazu nur allgemeine Compliance-Reports. Die geschäftskritische Bedeutung von Cyber-Security können sie so nicht ausreichend vermitteln. (vwh/ku)

Bild: Michael Kleist, Regional Director bei Cyber Ark. (Quelle: Cyber Ark)

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