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Rieckhoff: “Personalbemessung optimieren”

30.10.2015 – In den letzten Jahren haben Versicherer verschiedenste Projekte vorangetrieben, um ihre operativen Bereiche zu optimieren und Kosten einzusparen, schreibt Robert Rieckhoff vom Kompetenzteam “Prozesse, Organisation und Servicequalität” bei den Versicherungsforen Leipzig. Doch ein Großteil der wesentlichen Möglichkeiten sei langsam erschöpft, weshalb die Optimierungswelle nun Kurs auf die vermeintlichen Wasserköpfe eines Unternehmens – die dispositiven Bereiche – nehme.

Um die Personalbemessung und -steuerung zu optimieren, wurden verschiedene quantitative und qualitative Ansätze entwickelt. Sie alle verfolgen das Ziel, die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens zu erhöhen, bei gleichzeitiger Erhaltung der erforderlichen Leistungsfähigkeit, schreibt Rieckhoff. Bei der quantitativen Personalbemessung könne grundlegend zwischen der funktionsorientierten und prozessorientierten Vorgehensweise differenziert werden.

In der Praxis scheine sich die funktionsorientierte Analyse zu etablieren, jedoch sei eine Kombination beider Wege möglicherweise auch zweckmäßig. Bei der Betrachtung einer einzelnen Einheit zur anfänglichen Bewertung der Angemessenheit des Ressourceneinsatzes könne zunächst die Einschätzung mit Hilfe eines Funktionskataloges sinnvoll sein. Erkenne man dabei grundlegenden Optimierungsbedarf einzelner Funktionen, lohne sich eine detailliertere prozessorientierte Analyse, um Optimierungsansätze zu erarbeiten. Voraussetzung sei, dass den Beteiligten der Nutzen auch der für dieses Vorgehen notwendige Aufwand transparent gemacht werde. (vwh/mst)

Link: Ran an die Wasserköpfe!

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