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“Rentensystem muss flexibler werden”

10.03.2016 – volker_deville_allianz“Die Lebensläufe ändern sich, werden weniger starr, und deshalb muss auch das Rentensystem flexibler werden”, sagt Volker Deville. Der Leiter des Allianz Demografie-Forums plädiert für eine Flexibilisierung des Rentenalters. Einer Vergreisung der Unternehmen erteilt er eine klare Absage.

“Produktivität hängt nicht in erster Linie vom Lebensalter ab, sondern vorrangig davon, wie gut ein Berufstätiger für seine Tätigkeit ausgebildet ist und wie erfahren er ist”, konstatiert Volker Deville im Interview mit der Welt. Er prognostiziert für die heute 40-Jährigen ein flexibles Modell: “Sie werden gar kein festes Renteneintrittsalter mehr haben, stattdessen werden Sie selbst entscheiden, ob Sie mit 60 einfach mal ein Jahr Auszeit nehmen, dann ab 61 zu 60 Prozent arbeiten, mit 66 Jahren auf 30 Prozent runtergehen und dann mit 70 Jahren sagen, jetzt reicht es mir.”

Und dass dadurch die Innovationskraft eines Unternehmens eingeschränkt würde, schließt Deville ebenso aus: “Bei diesem Thema herrscht die falsche Vorstellung, dass nur wer jung ist, innovativ ist, neue Gedanken hat und lernen kann.” (vwh/ku)

Bild: Volker Deville ist Leiter des Allianz Demografie-Forums. (Quelle: Allianz)

Link: “Gesetzliche Rentenversicherung ist kein Auslaufmodell” (VWheute, 25.02.2016)

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