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“Rentenformel muss korrigiert werden”

11.11.2016 – Morgenstern_DIADas Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) fordert eine Korrektur der Rentenformel. Diese gehe weiter von einem Standardrentner mit 45 Beitragsjahren aus, obwohl das gesetzliche Renteineitrittsalter seit 2012 angehoben werde. “Die Beibehaltung der Lebensarbeitszeit des Standardrentners ließe auf einen späteren Eintritt in den Arbeitsmarkt schließen”, betont DIA-Sprecher Klaus Morgenstern.

“Das wird aber weder in den Szenarien der Rentenversicherung unterstellt noch ist es in der Realität zu beobachten. Daher wäre es nur folgerichtig, auch den Standardrentner an die geänderte Situation anzupassen”, ergänzt der DIA-Sprecher.

Eine Folge der Korrektur sei nach Ansicht des Experten zwar ein etwas schnellerer Anstieg des Beitragssatzes, da der Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenformel weniger stark wirken würde. Allerdings würde zugleich das Rentenniveau weniger stark fallen, worüber im Augenblick in der Politik heftig diskutiert wird, heißt es seitens des DIA. (vwh/td)

Bild: DIA-Sprecher Klaus Morgenstern (Quelle: DIA)

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