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Rentenausgaben steigen um dreistelligen Millionenbetrag

28.10.2016 – Ingo Kramer_BDADie Rentenausgaben steigen in 15 Jahren um 200 Mrd. Euro. Die Rentenversicherung muss sich daher am Prinzip der Generationengerechtigkeit orientieren, sagt Ingo Kramer, Arbeitgeberpräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. Die Rente müsse die demographische Entwicklung berücksichtigen und nachhaltig sein. Deshalb sei die Entscheidung richtig, das Rentenalter schrittweise auf 67 anzuheben.

Die Belastung für die Rentenversicherung wird nach heutigem Stand gewaltig wachsen, sagt Kramer. In 15 Jahren werden die Deutschen jährlich 200 Mrd. Euro mehr für die Rente ausgeben müssen als heute. Bei diesem Kostenanstieg um zwei Drittel sei kein Bedarf an zusätzliche Leistungen.

Solche Maßnahmen müssten die nächste Generation bezahlen und somit überfordern. Die Renten werden laut Kramer weiterhin steigen. Die langsame Absenkung des Rentenniveaus sein ein wichtiger Beitrag zu einer solide finanzierten, fairen Rentenversicherung.

Ein stabiles, intelligentes Altersvorsorgesystem gründe auf mehreren Säulen. Die betriebliche und private Altersvorsorge müssen weiter gestärkt werden und der Faktor Arbeit dürfe nicht weiter verteuert werden. Die Sozialabgabenlast soll 40 Prozent nicht übersteigen. (vwh/mv)

Bild: Ingo Kramer / BDA

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