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Reker: “Noch sind Wearables ein Marketing-Gag”

23.09.2015 – Reker_Gothaer_MaklerTV“Im Moment, glaube ich, sind Wearables noch eher eine Assistance-Leistung, vielleicht noch eher ein Marketing-Gag”, sagt PKV-Geschäftsführer Stefan Reker. Zur heftig umstrittenen Frage, inwieweit die Gesundheitsdaten auch für Krankenversicherer nutzbar werden habe die Gesundheitspolitik noch “ein Wörtchen mitzureden.”

Für Stefan Reker darf es in Zukunft durch den Einsatz von Wearables, Fitness-Trackern und Co. auf keinen Fall eine Selektion nach Tarifen geben. Das erklärt er im Interview mit Inga Wegemann von Gothaer Makler-TV: “Das würde den solidarischen Charakter der Krankenversicherung kaputt machen.”

Dass Private Krankenversicherer nicht für weniger, sondern für mehr Leistungen stehen, “hat die Branche als Ganzes wieder auf dem Radar”, stellt Reker fest.

Beitragsanpassungen indes hält er für angesichts der andauernden Niedrigzinsphase für unausweichlich. “Das müssen wir stufenweise umsetzen.” Doch auch die GKV sei vor höheren Beiträgen nicht gefeit. Im Gegenteil: Bis 2019 könnte sich der Monatsbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung für freiwillig Versicherte in Richtung 800 Euro bewegen.” (vwh/ku)

Bild: PKV-Geschäftsführer Stefan Reker. (Quelle: Gothaer Makler-TV)

In Arbeit: Titelreport “Kostbare Gesundheit – Qualitätssprung in der PKV”, in Versicherungswirtschaft 10/15 (Erscheinungstermin: 01.10.)

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