Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Ramsauer: Rente mit 63 streichen, Mütterrente lassen

16.10.2014 – Ramsauer_Ramsauer_deKonjunkturprogramm aus Bayern: Peter Ramsauer (CSU) räsoniert entgegen der Pläne der Großen Koalition für Aufschieben des Mindestlohns und der Rente mit 63, für Aufhebung der Sanktionen und Exportverbote: “Die kosten kein Geld, man müsste sie nur machen.”

Im Interview mit dem Deutschlandfunk sagte der ehemalige Verkehrsminister Peter Ramsauer zur Abschaffung und Aufschiebung der Rente mit 63, der Aufhebung von Exportverboten und Wirtschaftssanktionen etwa gegenüber Russland: “Das sind alles Dinge, die die Wirtschaft richtig anschieben würden, ohne dass wir große Investitionsprogramme auflegen.”

Die Mütterrente als “Forderung, die seit vielen, vielen Jahren im Raum steht und die auch eine Frage der Gerechtigkeit über die Generationen ist” und als Input der CSU zum Koalitionsvertrag, klammerte Ramsauer konkret aus seinen Sparplänen aus.

“Wenn man beispielsweise die Rente mit 63 aussetzen würde, könnten wir stattdessen um mindestens einen halben Prozentpunkt die Rentenversicherungsbeiträge senken. Das wäre bares Geld in der Hand der Beitragszahler, von Unternehmen, die damit mehr investieren könnten, und Arbeitnehmer, die das zusätzlich in den Konsum und damit in die Inlandsnachfrage stecken könnten”, sagte er weiter. Der Mindestlohn, darüber hinaus, würde die Wirtschaft verschrecken, für den man sich etwas mehr Zeit nehmen sollte, “um die Wirtschaft darauf einzustimmen.” (vwh)

Bildquelle: Peter-Ramsauer.de

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten