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Prospekt-Richtlinie: “Finanzierungsprobleme ungelöst”

01.12.2015 – Markus Ferber - Quelle Markus FerberDie Revision der Prospekt-Richtlinie für Wertpapiere gehe zwar in die richtige Richtung, aber “löst die Finanzierungsprobleme der europäischen Wirtschaft jedoch nicht, denn die Fixkosten für den Kapitalmarktzugang sind gerade für kleinere Unternehmen weiterhin zu hoch”,  kritisiert der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber den Kommissionsvorschlag.

“Das vereinfachte Verfahren für Unternehmen, die häufiger Wertpapiere ausgeben, das maßgeschneiderte Regime für KMU, einheitliche Vorgaben für die Anleihenausgabe sowie die bessere Abstimmung auf andere Vorschriften wie das Key Information Document aus der PRIIPS-Verordnung werden helfen, die Kapitalmarktfinanzierung für Unternehmen attraktiver zu machen”, erkennt der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber an. Gleichzeitig übt er Kritik. Der Vorschlag für die Prospekte-Verordnung allein werde die Finanzierungsprobleme der europäischen Wirtschaft jedoch nicht lösen können, denn die Fixkosten für den Kapitalmarktzugang seien gerade für kleinere Unternehmen weiterhin zu hoch.

“Wer die Finanzierungsmöglichkeiten von kleineren Unternehmen verbessern will, muss daher auch den traditionellen Weg der Bankfinanzierung im Blick haben und darüber nachdenken, wie die Kreditvergabe angekurbelt werden kann. Sowohl die EZB mit der Datenkrake AnaCredit als auch die Europäische Kommission mit ihren Plänen zu einem teuren und unsinnigen Einlagensicherungsfonds arbeiten leider genau am Gegenteil”, moniert Ferber. (taf)

Bild: CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber (Quelle: Markus Ferber)

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