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PPP: Hohe Hürden behindern Investitionen

18.02.2015 – thomas_bargl_farosInstitutionelle Anleger haben derzeit ein ideales Umfeld für Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. “Angesichts sinkender Anleiherenditen ist der Anlagedruck enorm”, meint Thomas Bargl, Vorstand der Frankfurter Faros Fiduciary Management, in einem Gastbeitrag für die Börsen-Zeitung. Allerdings geht der Experte davon aus, dass Deutschland wegen zu hoher Hürden derzeit keine Anlagelawine bevorsteht.

Derzeit konzentriert sich das Investment der Versicherer laut Bargl vor allem auf die erneuerbaren Energien. “Auch bei den Altersvorsorgeeinrichtungen ist ein gestiegenes Interesse an Infrastruktur festzustellen”, so der Experte weiter.

Allerdings seien die Rahmenbedingungen derzeit nicht stabil genug, kritisierte Bargl. Nicht nur die Einspeisevergütung EEG sorge in Deutschland immer wieder für Kritik. Auch die derzeitigen Solvency-II-Eigenkapitalanforderungen wirkten bremsend für die Versicherer. Hinzu kommen “wichtige Hürden bei den institutionellen Anlegern selbst”, da Anlageklasse Infrastruktur “mit einigem Aufwand” verbunden sei, bemängelt Bargl.

In Zeiten des Niedrigzinsumfeldes bieten Infrastrukturinvestitionen zwar eine echte Alternative: “Das einzig echte K.o.-Kriterium wäre die Erwartung schnell und nachhaltig steigender Zinsen”, warnt der Experte. (vwh/td)

Bild: Thomas Bargl (Quelle: Faros)

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