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Poweleit: Pensionsfonds drücken Schuldenstatistik

28.04.2014 – poweleit-74“Der Staat verschweigt den Umfang seiner tatsächlichen Verschuldung,” sagt Versicherungsexperte Manfred Poweleit. Pensionsverpflichtungen für Politiker und Beamte würden nicht in der Statistik geführt. Die 78,4 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) Staatsverschuldung, die bei der europäischen Statistikbehörde Eurostat geführt werden, enstprächen so nicht der Wahrheit.

Es sei bekannt, so Poweleit in der jüngsten Ausgabe des Map-Report, dass allein rund 1,3 Bil. Euro an Pensionsverpflichtungen für Politiker und Beamte nicht in den offiziellen 2,1 Bil. Euro enthalten seien.

Rechnet man nun diese Zahlen gegen das aktuelle Bruttoinlandsprodukt von rund 2,7 Bil. Euro, dann kommt man auf eine Staatsverschuldung von ca. 125 Prozent des BIP, etwas höher als Irland (123 Prozent) und knapp unter Portugal (129 Prozent) und Italien (132 Prozent).

Poweleit schreibt in seinen Ausführungen: “Tatsächlich dürften sich die Staatsschulden auf fast sechs Bil. Euro aufsummieren.” Entsprechen diese Zahlen tatsächlich den Fakten, liegt die plötzliche Verschuldung bei sagenhaften 222 Prozent – da kann nicht einmal Griechenland (175,1 Prozent) mithalten. Es liegt daher die Vermutung nahe, dass es eher die Regel als die Ausnahme sein könnte, dass die Eurostat mit nicht ganz komplettem Zahlenwerk rechnet beziehungsweise versorgt wird. (vwh/ ku)

Foto: Manfred Poweleit (Map-Report) stellt eine interessante Rechenaufgabe zur Staatsverschuldung. (Quelle: map)

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