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Poweleit: „Eher Kindergarten als auskömmliche Vorsorge”

23.06.2014 – Poweleit_ManfredPrivater Konsum steht heute in der Priorität der Armutsrentner von morgen ganz weit oben. So urteilt Manfred Poweleit, Herausgeber des map-reports, in seinem aktuellen map-fax. Im Vergleich zu den Ausgaben der Deutschen für Autos seien die Vorsorgeleistungen schlicht lächerlich.

Die Pkw-Bestandszahlen steigen laut Statistischem Bundesamt kontinuierlich an. Und die Preise seien hoch: 18.000 bis 28.000 Euro für einen VW Golf, 42.000 für einen VW Passat. Das sei viel Geld für eine Kundschaft, die für die eigene Altersvorsorge kaum Geld erübrigen könne. Weniger als 60 Euro betrage der durchschnittliche Monatsbeitrag der Bundesbürger für eine Lebensversicherung. „Das ist mehr Kindergarten als auskömmliche Vorsorge”, schreibt Poweleit. Er mahnt, das Ausgabeverhalten den zur Verfügung stehenden Einnahmen dringend anzupassen. „Wer glaubt, er könne seine Vorsorgelöcher stopfen und gleichzeitig Autos zum Preis von Eigentumswohnungen fahren, leidet wohl unter Realitätsverlust”, so Poweleit.

Auch Verbraucherschützer ruft Poweleit zu einer „verbrauchergerechten Verbraucherpolitik” auf. „Ein Verbraucherschutz, der seinem Namen gerecht wird, müsste den Verbrauchern klar machen, in welchem Umfang private Vorsorge sein muss, um auch nach dem Jahre 2030 ein wirtschaftliches Überleben zu sichern.” Das sei wichtiger als „der lächerliche Versuch, über Scheinreserven Grundregeln der Zockerei in die Vorsorgemärkte zu implementieren.” Bei dem „fachlich ärmlichen Gekeife” um die Bewertungsreserven gerate Ziel und Sinn von Vorsorge aus dem Blick. (vwh)

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