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Plasberg: “Wir haben uns einen dicken Schnitzer erlaubt”

30.07.2015 – hart-aber-fair-logo-150-haf“Wir haben uns einen dicken Schnitzer erlaubt, der uns mächtig auf die Füße gefallen ist. Und dafür müssen wir nun gerade stehen”, sagt Frank Plasberg in einem Interview mit dem Medienmagazin DWDL.de. “”Die falsche Signatur unter Einladungsschreiben für den Versicherungstag hat den Eindruck erweckt, wir würden in unserer Firma nicht klar trennen, so Plasberg zur öffentlichen Kritik.

“Nun überlagern dieser Fehler und die Berichterstattung darüber die gesamte Veranstaltung”, sagt Plasberg weiter. Ein Fehler, der “auch die Reputation von ‘hart aber fair” beschädigen könne. “Beides wollen wir nicht – daher haben wir uns mit dem GDV darauf verständigt, die Zusammenarbeit nicht weiter fortzuführen”, so Plasbergs Konsequenz.

“Der Versicherungstag ist keine Hinterzimmerveranstaltung. Da sitzen 500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaft, Kirche usw.”, ergänzt Plasberg. Er sei “der Meinung, für eine solche Veranstaltung kann man als Produktionsfirma guten Gewissens arbeiten. Wir hatten alle Freiheiten, eine kritische Diskussion zu planen.” “War ein Fehler, hätten wir lassen sollen. Der Imageschaden für uns als Firma ist ja nicht wegzudiskutieren”, so Plasbergs Bilanz.

Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der GDV-Hauptgeschäftsführung, betonte, dass die Jahrestagung des Branchenverbandes trotz der Affäre um Plasberg “natürlich” stattfinden werde. “Wir sind uns der Bedeutung der Unabhängigkeit von Medien wohl bewusst und tragen dieser Tatsache auch mit unseren Compliance-Regeln Rechnung”, betonte Fürstenwerth. Zudem erwarte man “natürlich keine Sonderbehandlung in der Berichterstattung der klassischen Medien dieses Hauses”. (vwh/td)

Link: Das vollständige Interview mit Frank Plasberg

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