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PKV-Chef Leienbach fordert Professionalisierung der Pflegeberufe

12.10.2015 – Leienbach_ak“Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass diejenigen, die heute Pflege im Wesentlichen leisten, Familien nämlich, in Zukunft zahlenmäßig kleiner belegt sein werden”, erklärt PKV-Chef Volker Leienbach in VWheute “Bei 1,3 Kinder pro Familie wird es weder Geschwister noch Tanten und Onkels geben, die Pflege leisten könnten, von daher ist die Forderung nach einer Professionalisierung nicht nur notwendig, sie wird sich als Notwendigkeit ergeben müssen.”

Am Rande des diesjährigen Assekuranz-Pflege-Forums in München mahnte Leienbach im Gespräch mit VWheuteTV einen gesamt-gesellschaftlichen Prozess zur Aufwertung der Pflegeberufe an, vor allen Dingen mit Blick auf die Konkurrenz zu anderen Berufen und deren Entlohnung. Auch die Versicherungsunternehmen selbst seien gefordert, eine adäquate Kundenansprache zu entwickeln, um das Thema in die Köpfe der Kunden zu bekommen. Nicht ausschließen wollte Leienbach, dass auch die Politik über Steuern oder Zuschüsse wird nachdenken müssen.

(vwh/ak)

Bild: Volker Leienbach, Verbandsdirektor und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied  PKV-Verband bei seinem Vortrag auf dem Pflegeforum in München. (Quelle: ak)

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