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“Pflegeberatung gleicht einem Flickenteppich”

10.08.2015 – Suhr_ZQPZwei Drittel der Deutschen finden sich im Dschungel der Pflegeberatung nicht zurecht, lautet das Ergebnis einer Umfrage der Stiftung “Zentrum für Qualität in der Pflege” (ZQP). Diesen Zustand hält der ZQP-Vorstandsvorsitzende Ralf Suhr für “nicht hinnehmbar”. Damit Verbraucher eine professionelle Beratung finden, “bedarf es in Deutschland einer klaren Regelung zu den Standards”, fordert Suhr.

Nur 40 Prozent der Deutschen wissen um ihren gesetzlich festgeschriebenen Anspruch auf kostenfreie und neutrale Pflegeberatung. Lediglich acht Prozent der Deutschen sind über einen konkreten Pflegestützpunkt informiert. Das ist das Ergebnis der repräsentativen Bevölkerungsbefragung der Stiftung “Zentrum für Qualität in der Pflege” (ZQP).

“Es ist nicht hinnehmbar, wenn auf Hilfe angewiesene Menschen von qualifizierter Pflegeberatung nicht erreicht werden”, sagt der ZQP-Vorstandsvorsitzende Ralf Suhr.

“Pflegeberatung kann einen zentralen Beitrag zu einer guten Versorgung in Deutschland leisten.” Doch laut Studie weiß nur jeder Fünfte, wer im Pflegefall helfen kann. Jeder Zweite wünsche sich eine persönliche Beratung. Für Suhr ist die Politik gefordert: “Die Pflegeberatung in Deutschland gleicht einem Flickenteppich. Wo Pflegeberatung drauf steht, müssen einheitliche Regelungen zugrunde liegen.” (vwh/dg)

Bild: Ralf Suhr (Quelle: ZQP)

 

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