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Pflege-TÜV gegen Betrügereien

20.04.2016 – Kailuweit_KKH“Über jedes Hotel kann ich mich heute im Internet besser über den Qualitätszustand informieren, als dies bei Pflegeheimen oder Pflegediensten möglich ist”, moniert Ingo Kailuweit, Chef der KKH Kaufmännische Krankenkasse angesichts der aktuell bekannt gewordenen Betrügereien. “Es kann nicht sein, dass Pflegekassen viel Geld für schlechte oder gar überhaupt nicht erbrachte Pflege zahlen müssen.”

Den jüngsten Milliardenbetrug durch eine russische Pflegemafia nimmt Ingo Kailuweit zum Anlass für seine Generalkritik. Die Bundesregierung habe es versäumt, einen funktionierenden Pflege-TÜV zu installieren, der alle kritischen Punkte offenlegt.

Man habe anhand eigener Versichertendaten diverse Pflegemängel festgestellt. Die These: “Diese Mängel bedeuten viel persönliches Leid für die Betroffenen und hohe Kosten für die Krankenkassen. In der gesamten gesetzlichen Krankenversicherung könnten beispielsweise fast 300 Millionen Euro gespart werden, würden nur ein Drittel aller Stürze und Frakturen von Pflegebedürftigen verhindert.” (vwh/ku)

Bild: Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der KKH Kaufmännische Krankenkasse. (Quelle: KKH)

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