Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

“Öffentliche Sicherheit ist eine Sache des Staates”

06.08.2014 – nolte_sporthochschule_colonia_150Martin Nolte vom Institut für Sportrecht der Deutschen Sporthochschule Köln betont im Interview mit Jürgen Liminski vom Deutschlandfunk die öffentliche Funktion des Fußballs. Der Sport entfalte viele Wohlfahrtsfunktionen, sagte Nolte im DLF. Er begrüßte den Vorstoß des NRW-Innenministers Jäger von der SPD, das Polizeiaufgebot bei bestimmten Spielen zu reduzieren.

Auf die Frage wer für die öffentliche Sicherheit zuständig sei antwortet Nolte:

“Die öffentliche Sicherheit muss vom Staat gewährleistet werden im öffentlichen Raum, der das Gewaltmonopol hat. Aus dieser Verantwortung will er sich nicht zurückziehen. So verstehe ich auch nicht den jüngsten Vorstoß von Herrn Jäger, er sagt ja nur, dass eine Minimierung der zahlenmäßigen Ausstattung der Polizei angedacht ist, also kein komplettes Zurückziehen aus der Verantwortung, sondern nur eine Reduktion der Kosten, die damit verbunden sind. Was letztlich auch unserer Verfassung entspricht, denn die Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit sind ja auch Prinzipien, die in unserer Verfassung angelegt sind. Sodass letztlich die Idee von Herrn Jäger sogar auf der Grundlage unserer Verfassung sich bewegt und nicht ihr widerspricht.”

Bild: Martin Nolte von der Sporthochschule Köln spricht sich für den Status Quo aus. (Quelle: SHSK)

Link: “Öffentliche Sicherheit ist eine Sache des Staates” (Deutschlandfunk, 05.08.2014)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten